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Der therapeutisch-integrative Ansatz

 

Jeder Gruppe ist eine Logopädin und eine Motopädin zugeordnet und gruppenübergreifend eine Heilpädagogin Die Therapeutinnen sind für die Betreuung und Begleitung der Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf zuständig.

 

Sie beginnen den Tag gemeinsam in der Gruppe. Nach Absprache mit den Pädagogen, der heilpädägogischen Leitung, den Eltern, den behandelnden Ärzten und Therapeuten werden die Kinder einzeln therapeutisch betreut  oder innerhalb des Gruppengeschehens im Spiel oder bei einer Tätigkeit fördernd begleitet. Dadurch werden die Kinder trotz ihrer Einschränkungen und Entwicklungsproblemen in der Gemeinschaft, auch durch Vorbild und Nachahmung der anderen Kinder, bestmöglich in ihrer Entwicklung unterstützend integriert.

 

Des weiteren werden auch von den Therapeutinnen und Heilpädagogin verschiedenste Angebote in Kleingruppen für Regel- und integrative Kinder in den Therapieräumen der Einrichtung sowie im Garten oder im anliegenden Wald angeboten. Außerdem unterstützen die Therapeutinnen die Kinder während der Essenssituationen und der Aussen- und Innenspielzeiten- wo vielfältige Wahrnehmungs-, Erfahrungs- und Übungsmöglichkeiten genutzt werden können.

 

Gemäß der kindlichen Entwicklung lernen die Kinder vor dem 7. Lebensjahr  durch Vorbild und Nachahmung.

 

Sowohl Kinder ,als auch Erwachsene gehen mit Selbstverständlichkeit mit den Einschränkungen der Kinder mit besonderem förderbedarf um. Sie haben ein natürliches, positives Verhältnis, das wir verstärken und fördern wollen. Gerade von den Kindern können wir lernen, dass sie nicht fragen sondern annehmen und akzeptieren. Es ist erstaunlich wie liebevoll und fürsorglich sie Hilfe leisten. An dieser Stelle sehen wir immer wieder, dass sich das Konzept der altersgemischten /integrativen Gruppen besonders bewährt.

 

Gerade für die Kinder, die mit Einschränkungen leben, ist der Rhythmus, der unseren Tätigkeiten zugrunde liegt, und das Vermeiden von Reizüberflutung besonders wichtig. Ohne viele Worte und Erklärungen können sie sich so mit Leichtigkeit im Alltag orientieren und an den den Tätigkeiten teilnehmen. Hier liegt die besondere Aufgabe der Therapeutinnen, dass sie die Kinder begleitend unterstützen und so helfen, ins normale Leben zu integrieren.

 

Den Kindern wird trotz ihrer Einschränkungen viel zugetraut und sie werden im Alltag, ihren Möglichkeiten entsprechend, genauso gefordert und gefördert. Unser Ziel ist es, dass sie möglichst selbstständig und mit viel Selbstvertrauen ihren Lebensalltag meistern können.